Ein Kampf einer Familie um die kulturelle Anerkennung

Die Zagreber Familie Malesevic ist schon 50 Jahre künstlerisch tätig: Mutter Maja, Sohn Bogdan und Tochter Tatjana tragen das Erbe des vor zwei Jahren verstorbenen Vaters Dusko weiter – allen widrigen Umständen zum Trotz. Bis heute blieb die Anerkennung in Kroatien aus.Von Reto NeurauterBuchs. – «Bogdan Malesevic ist ein katholischer Intellektueller, der pilgerhaft in Europa unterwegs ist und sich für die Ökumene zwischen den Orthodoxen und Katholiken engagiert», sagt Katica Ilic aus Buchs, die – zusammen mit Pfarrer Erich Guntli – die kleine Ausstellung mit Aquarellbildern der Stadt Vrbnik seiner Schwester und die Präsentation der Bildmonografien seiner Eltern organisiert hat.Nicht zum ersten Mal taucht der Name Malesevic in der Ostschweiz auf: Vor sechs Jahren führte eine kroatische Theatergruppe Bogdan Malesevics theologisches Drama «Therese von Lisieux» in Chur auf, und vor vier Jahren war die Ausstellung «Engel unserer Zeiten» von Maja Malesevic in der katholischen Kirche Buchs zu Gast.

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